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Arbeitgeber

A) Allgemeine Informationen

Das Jobcenter Trier und die Agentur für Arbeit Trier bieten einen gemeinsamen Arbeitgeber-Service an. Hier werden Sie bezüglich Personalbesetzung und/oder kostenloser Veröffentlichung Ihrer Stellen- und Ausbildungsangebote beraten.

Für uns steht individuelle Beratung und passgenaue Bewerberselektion an erster Stelle.

Sie erreichen den Arbeitgeber-Service wie folgt:

Arbeitgeber-Service
Agentur für Arbeit Trier
Dasbachstrasse 9
54292 Trier

Service telefonisch montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter 0800/45 555 20 (gebührenfrei; Mobilfunkpreise abweichend)

B) Finanzielle Hilfen

1. Ausbildung

„Die Agenturen für Arbeit können unter bestimmten Voraussetzungen Ausbildungsbetriebe unterstützen, wenn sie förderungsbedürftige junge Menschen betrieblich ausbilden. Darüber hinaus gibt es Leistungen für Bewerber, deren finanzielle Situation die Aufnahme der Ausbildung gefährdet."

Bitte wenden Sie sich an Ihren persönlichen Ansprechpartner in der Agentur für Arbeit. Er informiert Sie gerne darüber, unter welchen Voraussetzungen es finanzielle Hilfen gibt (zum Beispiel Ausbildungsbonus, Mobilitätshilfen, Berufsausbildungsbeihilfe).

Beispielhaft möchten wir Ihnen hier vorstellen:

  • Berufsausbildungsbeihilfe
Jugendliche haben grundsätzlich Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) für die Aufnahme einer betrieblichen Erstausbildung, wenn sie auf eine auswärtige Unterbringung angewiesen sind. Die Berufsausbildungsbeihilfe dient zur Deckung des Lebensunterhaltes, der Fahrkosten und der sonstigen Kosten (unter anderem für Arbeitskleidung). Die Berufsausbildungsbeihilfe ist abhängig von der Höhe der Ausbildungsvergütung und dem Einkommen der Eltern. Behinderte Auszubildende haben diesen Anspruch auch, wenn sie während der betrieblichen Ausbildung bei den Eltern wohnen.
  • Ausbildungsbonus
Bei Einstellung von Jugendlichen, die ihren Ausbildungsplatz wegen Insolvenz, Stilllegung oder Schließung des Ausbildungsbetriebes verloren haben, kann ein Ausbildungsbonus gewährt werden. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich grundsätzlich auf 4.000, 5.000 oder 6.000 EUR in Abhängigkeit von der tariflichen oder ortsüblichen Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr. Bereits absolvierte Ausbildungszeiten werden auf die Höhe der Förderung angerechnet. Der Ausbildungsbonus wird in zwei Raten ausgezahlt: 50 Prozent nach Ablauf der Probezeit, weitere 50 Prozent nach der Anmeldung des Auszubildenden/der Auszubildenden zur Abschlussprüfung.
Sofern eine Förderung aus Ihrer Sicht in Betracht kommt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeberservice.
  • Ausbildungszuschuss
Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen für die betriebliche Aus- oder Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen in Ausbildungsberufen durch Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung gefördert werden. Der Zuschuss wird für die gesamte Ausbildungszeit gezahlt.
  • Ausbildungsbegleitende Hilfen
Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) haben das Ziel, den Ausbildungserfolg bzw. den Erfolg der Einstiegsqualifizierung zu sichern. Sie können bei Bedarf zu Beginn und jederzeit während der Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung gewährt werden. Ein spezieller Unterricht und gegebenenfalls begleitende sozialpädagogische Betreuung tragen zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten bei und/oder fördern das Erlernen fachtheoretischer Kenntnisse und fachpraktischer Fertigkeiten. Dabei entstehen Ihnen keinerlei Kosten. Der Zeitaufwand für abH beträgt 3–8 Stunden pro Woche.
  • Ausbildungsmanagement
Arbeitgeber mit bis zu 500 Beschäftigten, die einen lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten Jugendlichen betrieblich ausbilden oder im Rahmen einer Berufsausbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. einer Einstiegsqualifizierung qualifizieren wollen, können Unterstützungsleistungen durch einen beauftragten Bildungsträger bei administrativen und organisatorischen Aufgaben erhalten.
Hierdurch soll ein reibungsloser Ablauf und einen Erfolg der Ausbildung bzw. Qualifizierung gewährleistet und Abbrüche vermieden werden. Dies umfasst insbesondere die Unterstützung bei administrativen Aufgaben, bei der organisatorische Vorbereitung sowie Hilfen bei auftretenden Konflikten.
Betriebe, die einen benachteiligten Auszubildenden in eine betriebliche Berufsausbildung einstellen wollen und aktuell nicht oder nicht mehr in diesem Beruf ausbilden, können Unterstützungsleistungen erhalten, um für diesen Benachteiligten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen (z.B. durch Analyse der betrieblichen Voraussetzungen, Unterstützung bei der Zulassung als Ausbildungsbetrieb, Informationen über Fragen zur Ausbildung, Vorbereitung der Vertragsunterlagen).
Wenn grundsätzliches Interesse an der Einstellung benachteiligter Ausbildungsplatzbewerber besteht, jedoch noch unsicher ist, ob diese über die erforderliche Berufseignung verfügen und den Anforderungen der Ausbildung entsprechen, kann ein Abgleich der Ausbildungsanforderungen mit dem individuellen Leistungsvermögen der Bewerber vorgenommen werden.
  • Sozialpädagogische Begleitung
Lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche, die sich in einer Berufsausbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz oder in einer mit Qualifizierungszuschuss geförderten Beschäftigung befinden, können durch einen beauftragten Bildungsträger sozialpädagogisch begleitet werden. Ziel der sozialpädagogischen Begleitung ist die Herstellung eines positiven Lern- und Arbeitsverhaltens der Teilnehmer, um eine nachhaltige und dauerhafte Integration zu erreichen. Die sozialpädagogischen Angebote werden bedarfsorientiert zwischen Betrieb und Bildungsträger abgestimmt.
  • Ausführliche Informationen zu finanziellen Hilfen für Arbeitnehmer finden Sie unter Ausbildung - Finanzielle Hilfen.“
  • (Bundesagentur für Arbeit)

2. AGH

„Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (Ein-Euro-Jobs)
Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung.

Was ist eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung?
Es handelt sich um eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung bei einem geeigneten Träger. Die auszuführenden Arbeiten müssen zusätzlich im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral sein.

Welche Förderung erhält der Träger?
Der Förderumfang ist gesetzlich nicht vorgegeben. Neben der Mehraufwandentschädigung für den Teilnehmer kann eine Maßnahme-Kostenpauschale für den Träger gewährt werden.

Was erhält der Teilnehmer?
Während der Teilnahme erhält er als Zuschuss zum Arbeitslosengeld II eine Mehraufwandentschädigung, zum Beispiel ein Euro pro Stunde. Die Kranken- und Pflegeversicherung des Teilnehmers ist im Rahmen der Weiterzahlung der Grundsicherung für Arbeitsuchende gewährleistet. Die Unfallversicherung hat der Träger sicherzustellen.

Besteht ein Rechtsanspruch auf eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung?
Nein: Auf die Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Sie dürfen nur gewährt werden, soweit Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Wo werden die Leistungen beantragt?
Die Leistungen sind vor Beginn der Maßnahme beim Jobcenter zu beantragen.

Wer informiert zu Förderungsvoraussetzungen?
Über die Förderungsvoraussetzungen informiert das Jobcenter.
Über die Details, Ihre Rechte und Pflichten informiert Sie Ihr Fallmanager oder persönlicher Ansprechpartner Ihres Jobcenters.
Als Rechtsgrundlage gilt das Sozialgesetzbuch Zweites Buch - SGB II – § 16d Satz 2.“
(Bundesagentur für Arbeit)

C) Stellen und Bewerberbörsen

1. Jobbörse
Freie Stellen anbieten und geeignete Bewerber finden. Gezielt und schnell eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden, die den persönlichen Vorstellungen entspricht.

Die JOBBÖRSE ist das Service-Portal für alle am Arbeitsmarktgeschehen beteiligten Personengruppen. In einer zentralen Datenbank werden sowohl bestehende Stellen-, Praktikanten- und Ausbildungsplatzdatenbanken als auch externe Jobbörsen integriert.
Arbeitgeber können potentiellen Bewerbern Ihr Unternehmen umfassend über eine Arbeitgeberdarstellung präsentieren.
Ziel ist es, möglichst alle Stellen und Bewerber unter einer einzigen Internet-Adresse zu finden. Arbeitgeber können selbständig ihre Stellenprofile einstellen, verwalten und nach Bewerbern suchen. Arbeitnehmer haben die Möglichkeit Stellengesuche einzustellen, zu verwalten und nach passenden Stellen zu suchen.“ (Bundesagentur für Arbeit)

2. Börse für TM

Kontakt

Jobcenter Trier Stadt
Gneisenaustr. 38
54294 Trier

Telefon:
0651 205 7000
Fax: 0651 2059107400

Telefonverzeichnis
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Öffnungszeiten

Montag-Freitag: 08.00 - 12.30 Uhr
oder nach Terminvereinbarung
 
Die Ausgabe der Wartemarken endet um 12.00 Uhr

Neuantragstellung:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 08.00 - 11.30 Uhr

Besonders empfehlenswert sind die publikumsschwachen Zeiten von 8.00 bis 10.00 Uhr.

Grundsatzerklärung gegen Gewalt

Laden Sie sich hier die Grundsatzerklärung des Jobcenter Trier Stadt als PDF herunter:
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