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"Kunden schneller am Ziel" - Artikel in der Rathauszeitung Trier vom 18.06.2019
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Über das Unterstützungsprojekt "SCHWUNG" für Schwangere:

"Jede wird so akzeptiert, wie sie ist" aus der Rathauszeitung vom 18.06.2019:
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EINE CHANCE AUF SCHWIMMEN LERNEN
Kinder machen erste Schwimmzüge dank des SSV Trier und der Soroptimistinnen Trier

Ins Freibad gehen oder an den See fahren, im Wasser planschen und sich Abkühlung verschaffen. Kaum etwas macht so viel Spaß, wenn es heiß ist. Eins steht fest, der nächste Sommer kommt bestimmt. Der nächste Schwimmkurs aber nicht unbedingt. Was für viele Kinder selbstverständlich ist, ist es für manche Kinder von SGB-II-Beziehern oft nicht: Schwimmen lernen.

Gemeinsam mit dem Schwimmsportverein 1932 e.V. Trier und dem Club der Soroptimistinnen Trier hat das Jobcenter Trier Stadt daher einen Anfängerschwimmkurs für Kinder von Kundinnen und Kunden auf die Beine gestellt. Die Jungen und Mädchen ab sieben Jahre lernen in der Schwimmschule des SSV Trier die richtige Technik und bekommen die Sicherheit, sich über Wasser zu halten und darin zu bewegen.

„Für unsere Kundinnen und Kunden ist es oft eine Herausforderung, einen Schwimmkurs zu bezahlen. Nach dem tragischen Badeunfall im vergangenen Sommer in der Mosel haben wir uns überlegt, wie es möglich sein könnte, ein solches Angebot zu realisieren, das für unsere Kunden kostenlos ist", sagt Marita Wallrich, Geschäftsführerin des Jobcenters Trier Stadt. Zwar gäbe es die Möglichkeit, über das Bildungs- und Teilhabepaket die Summe für einen Kurs anzusparen. Dies sei jedoch mit langen Wartezeiten verbunden, wie eine Mutter berichtet.

Durch eine Spende in Höhe von 300 Euro der Soroptimistinnen Trier, die sich für Frauen und Mädchen stark machen, wurde es möglich den Kurs zu realisieren. „Wir halten es oft für eine Selbstverständlichkeit, Schwimmen zu lernen und schwimmen zu können. Durch die Anfrage des Jobcenters Trier haben wir innegehalten, und gemerkt, dass es gar nicht so selbstverständlich ist. Wir freuen uns, den Kindern durch unsere Unterstützung nicht nur Freude zu bringen, sondern auch Unfällen vorzubeugen."

Im SSV Trier fand sich ein hervorragend kompetenter Partner für die Umsetzung. Claudia Tesdorf, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, fragte den Bedarf für einem Schwimmkurs bei den Eltern ab, und schnell waren acht Kinder gefunden, so dass der Kurs zum Ende der Osterferien abgeschlossen sein wird.

„Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und ich habe nur ein kleines Mädchen gesehen, das etwas ängstlich war. Aber gerade darauf ist unsere Übungsleiterin Jana Koriath spezialisiert", sagt Katrin Radeck, 1. Vorsitzende des Schwimmvereins.

 

 


ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN
Jobcenter Trier Stadt vermittelt 2018 über das Ziel hinaus

Für das vergangene Jahr zieht das Jobcenter Trier Stadt eine positive Bilanz. Die Integrationsquote beträgt 38,8 Prozent und liegt mit 2,1 Prozentpunkten über der Vergleichsquote des Jahres 2017.  „Damit liegen wir für den Bereich der Stadt Trier über der Zielerreichung für das Jahr 2018“, sagt Marita Wallrich, Geschäftsführerin des Jobcenters Trier Stadt. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Marke von 2000 Integrationen überschritten haben und 2012 Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt vermitteln konnten.“ Davon sind 429 Integrationen von Menschen mit Fluchthintergrund.   

Auch, wenn der Bestand der Langzeitbezieher von Grundsicherung mit 2945 Personen über dem Durchschnittswert von 2017 mit 2560 Personen liegt, ist dennoch ein Erfolg zu verbuchen. Denn die Integrationsquote im Bereich Asyl und Flucht liegt 2018 bei 31,8 Prozent und somit deutlich über der Zielerreichung von 24,7 Prozent.  Dabei handelt es sich um Vermittlungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.  

Menschen mit Fluchthintergrund werden inzwischen zu den Langzeitbeziehern von ALG II hinzugerechnet, sobald sie länger als 21 Monate innerhalb von zwei Jahren Leistungen nach dem SGB II bezogen haben. Im Unterschied zu Langzeitarbeitslosen, die ab 12 Monate ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zählen, können Langzeitbezieher einer Tätigkeit nachgehen. Sollte diese allerdings den Grundbedarf für den Lebensunterhalt nicht decken, bekommen sie weiterhin Leistungen aus dem SGB II.  

Die Stadt Trier nimmt als Oberzentrum in der Region eine Sonderstellung ein. Viele soziale Einrichtungen und die Attraktivität der Stadt ziehen Zuziehende aus dem gesamten Umland an. Die Hoffnung auf Arbeit und auch die Nähe zum benachbarten Luxemburg machen die Stadt Trier bei Arbeitssuchenden sehr beliebt.  Um Menschen für den regionalen Arbeitsmarkt fit zu machen, setzt das Jobcenter Trier Stadt weiterhin auf Qualifizierungsangebote. 2018 haben 212 Weiterbildungsmaßnahmen begonnen.   

 

 


In allen drei Stockwerken des Jobcenters in Trier-West hängt sie: Unsere Grundsatzerklärung gegen Gewalt und Diskriminierung.
Beim CSD auf dem Trierer Kornmarkt haben Vertreter von Jobcenter, Stadtverwaltung und aus der Wirtschaft und Bildungslandschaft über Diskriminierung in der Arbeitswelt diskutiert.

KEIN PLATZ FÜR DISKRIMINIERUNG 

„Bei uns ist kein Platz für Diskriminierung“, sagt Sandra Karl beim diesjährigen Christoper-Street-Day (CSD) auf dem Trierer Kornmarkt und macht deutlich, was an ihrer Arbeitsstätte gelebte Praxis ist.

Auf dem CSD hat die Migrationsbeauftragte und Arbeitsvermittlerin des Jobcenters Trier Stadt im Rahmen einer Talkrunde mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft zum Thema „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext Arbeitswelt“ diskutiert. Das Jobcenter Trier Stadt ist ein gewaltfreier Ort. So steht es in der Grundsatzerklärung der gemeinsamen Behörde der Stadt Trier und der Bundesagentur für Arbeit, die in Plakatgröße in allen drei Stockwerken des Gebäudes in der Gneisenaustraße 38 hängt. 

Mobbing, sexistische oder rassistische Witze und Beleidigungen, Belästigung oder offene Aggression: Dort, wo Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern, mit unterschiedlichen Religionen und unterschiedlicher Sexualität zusammenkommen, herrscht eine rigorose Null-Toleranz gegenüber Diskriminierungen. „Sobald bekannt wird, dass es einen solchen Vorfall gegeben hat, egal in welcher Art und Form, wird das bei uns zur Chefsache“, so die Migrationsbeauftragte. 

Ein gemeinsames Leitbild  

„Bei uns gilt das Allgemeine Gleichstellungsgesetz“, sagt die Geschäftsführerin des Jobcenters, Marita Wallrich. Nach diesem Gesetz sollen Benachteiligungen aus Gründen der Rasse, ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindert oder beseitigt werden. „Um dies im täglichen Miteinander umzusetzen, haben wir uns gemeinsam auf ein Leitbild verständigt, nach dessen Grundsätzen wir im Jobcenter leben und arbeiten“, so Marita Wallrich.  

Keine Schubladen im Kopf

Diskriminierung kann jeden treffen. Um die „Schubladen im Kopf“ abzubauen, ist es daher wichtig miteinander ins Gespräch zu kommen. So gibt es sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden spezielle interkulturelle Schulungen, wie zum Beispiel über das Rollenverständnis von Frauen in der deutschen und arabischen Arbeitswelt. Dies ist Teil des Migrationskonzepts, das die Geschäftsführung mit der Migrationsbeauftragten und der Gleichstellungsbeauftragten ins Leben gerufen hat. Die Rückmeldung der Teilnehmenden zeige, dass solche Angebote gewünscht seien.  

Wegweisend ist die gewaltfreie Grundsatzerklärung im täglichen Umgang miteinander. Bei der Vermittlungsarbeit würden keine Unterschiede gemacht, so Sandra Karl. „Es zählt nicht das Geschlecht oder die sexuelle Ausrichtung, nicht die Herkunft, nicht das Elternhaus oder der schulische Hintergrund. Für uns zählen die Kompetenzen des Einzelnen. Kurzum: es zählt der Mensch.“   


Sie stehen mit Hilfe und Unterstützung in den ersten Monaten schwangeren Frauen zur Seite: (v. l. n. r.) Birgit Kulmeier, Kath. Familienbildungsstätte Trier, Ute Bösen, Familienhebamme und persönliche Ansprechpartnerin für die Frauen, und Elke Burchert von der Stadt Trier.

SCHWUNGVOLLER START INS LEBEN
Frühe-Hilfen-Projekt für Schwangere in Trier 

Die ersten Wochen und Monate einer Schwangerschaft sind eine sensible Zeit, in der bereits früh die Weichen für das Wohlbefinden des Kindes und der Mutter gestellt werden können. Die Katholische Familienbildungsstätte Trier und die Stadt Trier begleiten die Frauen mit dem Beratungs- und Unterstützungsangebot SCHWUNG in den ersten drei Monaten. Das Jobcenter Trier Stadt unterstützt das Projekt als Kooperationspartner.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Das trifft auf die Zeit der Schwangerschaft zu wie wohl auf kaum eine andere Lebenssituation. Die Idee des Projekts SCHWUNG ist es, die sensible Zeit der Schwangerschaft zu nutzen, um positive Veränderungen im Leben der Teilnehmerinnen anzustoßen. Schließlich ändern sich mit dem Beginn des neuen Lebens eines Kindes oft auch für die Mütter die Prioritäten im Leben und es startet ein neuer Lebensabschnitt.
"Um diesen Übergang schon in den ersten Monaten der Schwangerschaft so sanft wie möglich zu gestalten und den Müttern wertvolles Wissen mit auf den Weg zu geben, werden sie während der Kursdauer von drei Monaten intensiv von einer Familienhebamme und weiteren Fachkräften begleitet", erklärt Birgit Kuhlmeier von der Katholischen Familienbildungsstätte Trier, wo die Kurse stattfinden werden. Dort werden werdende Mütter möglichst früh aufgefangen, ernst genommen und mit Kursen und Informationsangeboten begleitet.

Sehr wichtig ist dabei der gemeinsame Austausch in der Gruppe. Die Frauen finden einen geschützten Raum, um sich wohl zu fühlen und über ihre Ängste, Erwartungen und Hoffnungen zu sprechen. Durch eine gute Vorbereitung der Frauen werden die Startbedingungen des Kindes deutlich verbessert. Gleichzeitig wird mit den Frauen eine persönliche Perspektive nach der Schwangerschaft und der Elternzeit in den Blick genommen. Das Jobcenter Trier Stadt informiert die Frauen  über das neue Hilfsangebot bereits, wenn sie eine Schwangerschaft melden. 

"Wer den Kopf von Sorgen frei hat, kann sich voll und ganz auf das ungeborene Kind konzentrieren und die kommenden Aufgaben als Mutter besser bewältigen. Zusätzlich werden auch die beruflichen und finanziellen Möglichkeiten für die Frauen in den Blick genommen, so dass sie für sich und Ihre Familie auch Verantwortung tragen können", so Claudia Tesdorf, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt vom Jobcenter Trier Stadt. 

Wie können Frauen teilnehmen?
Die Frauen werden über das Jobcenter Trier Stadt oder über andere beratende Institutionen vermittelt. Es richtet sich an alle Frauen, die Interesse haben. Die Frauen können auch ihre Arbeitsvermittler/in ansprechen oder sich direkt über die Homepage www.schwung-trier.de anmelden.

Wann finden die Kurse statt?
Ab sofort. Die Kurse finden statt montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr. Der Einstieg ins Projekt ist individuell möglich.´

MEHR INFOS:
Weitere Informationen über das Projekt SCHWUNG finden Interessierte, Teilnehmerinnen und Fachkräfte auf der Internetseite www.schwung-trier.de

Kontakt

Jobcenter Trier Stadt
Gneisenaustr. 38
54294 Trier

Telefon:
0651 205 7000
Fax: 0651 2059107400

Telefonverzeichnis
E-Mail schreiben
Online-Portal jobcenter.digital

kurz erklärt: 
Erklärvideos
Wichtige Begriffe
Wort-Lexikon in Leichter Sprache 

Öffnungszeiten

Montag-Freitag: 08.00 - 12.30 Uhr
oder nach Terminvereinbarung
 
Die Ausgabe der Wartemarken endet um 12.00 Uhr

Neuantragstellung:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 08.00 - 11.30 Uhr

Besonders empfehlenswert sind die publikumsschwachen Zeiten von 8.00 bis 10.00 Uhr.

Grundsatzerklärung gegen Gewalt

Laden Sie sich hier die Grundsatzerklärung des Jobcenter Trier Stadt als PDF herunter:
Grundsatzerklärung Deutsch
Grundsatzerklärung Englisch
Grundsatzerklärung Arabisch