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Hilfen zum Lebensunterhalt

1. Arbeitslosengeld II
erhalten erwerbsfähige Hilfebedürftige im Alter von 15 Jahren bis zur individuellen Regelaltersgrenze.

Dieses setzt sich zusammen aus

a) der Regelleistung, die pauschal die Kosten für Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie, Körperpflege, Hausrat, Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie - in vertretbarem Umfang - auch Beziehungen zur Umwelt und die Teilnahme am kulturellen Leben abdeckt.

b) den Kosten der Unterkunft (soweit diese angemessen sind)


2. Sozialgeld
erhalten nicht erwerbsfähige Angehörige, die mit dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft leben und keinen Anspruch auf andere Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) haben.


3. Einmalige Leistungen

  • Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten
  • Erstausstattung für Bekleidung bei Schwangerschaft und Geburt
  • Anschaffung und Reparaturen von orthopädischen Schuhen, Reparaturen von therapeutischen Geräten und Ausrüstungen, sowie die Miete von therapeutischen Geräten


4. Mehrbedarfe  

 Folgende Mehrbedarfe können gewährt werden:

  • Mehrbedarf Schwangerschaft (für werdende Mütter ab der
    13. Schwangerschaftswoche)
  •  Mehrbedarf Alleinerziehung
  •  Mehrbedarf Behinderung für behinderte Menschen, die bestimmte Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch IX oder XII erhalten.
  •  Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung aus medizinischen Gründen in angemessener Höhe
  •  Mehrbedarf Warmwasser, sofern Warmwasser nicht zentral aufbereitet und über die Heizkosten abgerechnet wird, d.h. über einen Durchlauferhitzer oder Boiler erhitzt wird


Beachten Sie:
Da es sich bei Mehrbedarfen und den einmaligen Leistungen für Mehrbedarfe um individuelle Leistungen handelt, können diese nur unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände - soweit dies gesetzlich möglich ist - berücksichtigt werden.


Tipps zur Kontoeröffnung

Gehälter werden heutzutage in der Regel nicht mehr bar ausgezahlt, sondern auf ein Bankkonto überwiesen. Auch für den Erhalt von Leistungen des Jobcenters benötigen Kunden ein Bankkonto.

Es gibt verschiedende Arten von Konten: 
- Girokonto
- Guthabenkonto  
- P-Konto

Girokonto:
Das „klassische“ Konto ist ein Girokonto. Das Geld auf einem Girokonto liegt nicht fest, sondern ist in Bewegung. Es werden Überweisungen und Lastschriften vorgenommen und Einzahlungen von Arbeitgeber oder Jobcenter getätigt. Fast alle täglichen Einkünfte und Ausgaben werden über das Girokonto abgewickelt. Girokonten gibt es auch als sogenanntes Guthabenkonto.

Guthabenkonto:
Ein Guthabenkonto kann nur mit einem gewissen Guthaben geführt werden. Der Vorteil eines Guthabenkontos ist es, dass keine Schulden anfallen können, wenn das Konto überzogen wird. Es gibt keine geduldete Überziehung und ein Dispokredit kann nicht eingeräumt werden. Es gibt Banken, bei denen keine Kontoführungsgebühren anfallen. Fragen Sie bei der Bank, bei der Sie ein Konto eröffnen möchten nach, ob Kontoführungsgebühren anfallen. Ebenfalls gibt es Banken, bei denen bei der Eröffnung eines Guthabenkontos keine Schufa-Abfrage gemacht wird. Auch hier lohnt es sich, den Bankberater zu fragen.   

P-Konto:
Ein P-Konto bietet einen Schutz vor Pfändungen bis zur Höhe von 1133,80 Euro im Monat. Alles, was über diesen Betrag hinaus geht, kann von Schuldnern gepfändet werden. Aber 1133,80 Euro sind geschützt. Der Freibetrag kann erhöht werden, wenn Unterhalt oder Sozialleistungen für weitere Personen im Haushalt oder Kindergeld erhalten wird. Arbeitseinkommen, Renten und Sozialleistungen sind genauso geschützt wie finanzielle Unterstützungen durch Dritte. Bei einer Kontopfändung haben Sie in Höhe Ihrer geschützten Freibeträge weiterhin vollen Zugang zum Konto und können zum Beispiel Überweisungen vornehmen. Das P-Konto gibt es nur auf Antrag: Kunden, die den Kontopfändungsschutz nutzen wollen, müssen selbst aktiv werden.
Entweder richten Sie ein neues Konto gleich als P-Konto ein oder wandeln das bestehende Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto um. Hierzu müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei Ihrer Bank stellen. Die Umstellung ist kostenlos.



Kontakt

Jobcenter Trier Stadt
Gneisenaustr. 38
54294 Trier

Telefon:
0651 205 7000
Fax: 0651 2059107400

Telefonverzeichnis
E-Mail schreiben
Online-Portal jobcenter.digital

kurz erklärt: 
Erklärvideos
Wichtige Begriffe
Wort-Lexikon in Leichter Sprache 

Öffnungszeiten

Montag-Freitag: 08.00 - 12.30 Uhr
oder nach Terminvereinbarung
 
Die Ausgabe der Wartemarken endet um 12.00 Uhr

Neuantragstellung:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 08.00 - 11.30 Uhr

Besonders empfehlenswert sind die publikumsschwachen Zeiten von 8.00 bis 10.00 Uhr.

Grundsatzerklärung gegen Gewalt

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