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Lexikon / Glossar

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F:
Förderung der beruflichen Weiterbildung
Freibeträge Vermögen
 
Freibeträge Vermögen
Grundsätzlich müssen Sie zunächst eigene Mittel einsetzen, bevor Sie finanzielle Hilfen nach dem SGB II in Anspruch nehmen können. Nicht nur Einkommen, auch Vermögen kann ihre Hilfebedürftigkeit vorübergehend, teilweise oder ganz mindern. Die JobCenter räumen jedoch Freibeträge für Ihr Vermögen ein:


  • Grundfreibetrag
Sie haben einen Grundfreibetrag für sich und Ihren Partner von jeweils 150 Euro für jedes vollendete Lebensjahr bis zur Höchstgrenze von mindestens 9.750 Euro (je nach Geburtsjahr), mindestens jedoch 3.100 Euro. Der Grundfreibetrag von 3.100 Euro gilt auch für jedes hilfebedürftige minderjährige Kind.
  • Freibetrag für Altersvorsorge aus „Riester-Anlageformen“
Nicht als Vermögen angerechnet werden Ansparungen aus so genannten Riester-Verträgen einschließlich der Erträge daraus. Bedingung: Der Inhaber darf das Vermögen der Altersvorsorge nicht vorzeitig verwenden.
  • Freibetrag für Sonstige Altersvorsorge
Weiteres Vermögen, das der Altersvorsorge dient, bleibt bis zur Höhe von 750 Euro je vollendetem Lebensjahr des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seines Partners anrechnungsfrei. Die Höchstgrenze beträgt je Person mindestens 48.750 Euro (je nach Geburtsjahr).
Bedingung: Die Verwertung vor Eintritt in den Ruhestand muss vertraglich und unwiderruflich ausgeschlossen sein. Ein vertraglicher Ausschluss von Beträgen, die über den Freibetrag hinausgehen, ist nach § 165 Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes unzulässig.
  • Freibetrag für notwendige Anschaffungen:
Der Freibetrag von 750 Euro steht jedem in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Hilfebedürftigen zu.